Donald Trump: Eure Meinung zur Arbeit des US-Präsidenten

Sonntag, 27. September 2015

Jeb Bush

Jeb Bush (62) 
Jeb Bush by Gage Skidmore 2
Der frühere Gouverneur von Florida (1999 -  2007) vertritt wohl wie kein anderer das Bild des gemäßigten Konservativen und hat dabei gleichzeitig den besten Zugang zum politischen Establishment und zu Spendengeldern.
Als Sohn des Ex-Präsidenten George H. W. Bush und Bruder des Ex-Präsidenten George W. Bush ist er natürlich der prominenteste Bewerber aus dem politischen Feld der Republikaner.
Bush vertritt innenpolitisch die klassischen republikanischen Positionen hebt sich aber z. B. mit einer moderateren Einwanderungspolitik vom konservativen Flügel seiner Partei ab. Er steht weiter für Steuersenkungen und will dadurch Amerika wieder zu mehr Wachstum verhelfen.
Außenpolitisch ist er ein Vertreter aktiverer Interventionspolitik.Insbesondere im Kampf gegen ISIS fordert er eine stärkere Rolle der USA und will dabei auch auf die Stärkung der lokalen Einsatzkräfte z. B. im Irak setzen. Hillary Clinton wirft er in diesem Zusammenhang vor, sich in ihrer Zeit als Außenministerin zu wenig um den Konflikt gekümmert zu haben.


Meine Einschätzung, 05.01.:

Für mich war er lange Zeit einer der Favoriten auf die Bewerbung. Inzwsichen gehe ich aber davon aus, dass es Jeb Bush sehr schwer haben wird, nochmal als Topkandidat des gemäßigten Flügels zurückzukommen. Sollte es ihm nicht gelingen in den Vorwahlen im Februar, die direkten Mitberwerber um moderate Positionen, wie Christie, Kasich oder auch Rubio hinter sich zu lassen, wird er wohl keine Chance mehr haben. Dass es Bush momentan als gemäßigter Republikaner gegen den konservativen Trend seiner Partei schwer hat, ist nicht von der Hand zu weisen. Dass es ihm aber bislang nicht gelungen ist, sich als Spitzenmann des moderaten Flügels zu etablieren, ist schon ihm selbst anzulasten. Kasich, Christie, Fiorina: alles Kandidaten, die in den Umfragen zwischen zwei und fünf Prozent liegen. Die fehlen Bush schmerzlich. Aber selbst bei einem Ausscheiden dieser Kandidaten, müsste sich Bush noch mit Marco Rubio um die Wähler der Mitte streiten. Rubio, der auch Unterstützung von konservativen Kräften erhalten könnte, liegt deutlich vor Bush. 
www.jeb2016.com

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