Donald Trump: Eure Meinung zur Arbeit des US-Präsidenten

Dienstag, 29. September 2015

Rand Paul

Rand Paul (52) 
Rand Paul 2013 CPAC by Gage Skidmore


Der Senator für Kentucky vertritt grundsätzlich sehr libertäre Positionen. So wenig staatlicher Einfluss wie möglich lautet die Devise. Rand Paul tritt für massive Steuersenkungen und für die damit verbundenen Ausgabenkürzungen ein.
Liberalere Töne schlägt er auch in Fragen der Einwanderung und Drogenpolitik an. Auch das Ausspähen amerikanischer Bürger durch die NSA will er beenden. Damit stellt er sich deutlich gegen die Konservativen seiner Partei und erfährt deshalb auch nicht den  großen Zuspruch aus der mittlerweile konservativ geprägten Tea-Party-Bewegung, wie man aufgrund seiner Haltung zum schlanken Staat erwarten könnte.
Außenpolitisch steht Rand Paul für eine Isolationspolitik. Er kritisiert das militärische Engagement im Irak, Libyen und Syrien und fordert auch den Austritt aus den Vereinten Nationen. Auslandseinsätze kommen für Paul nur in Frage, wenn die nationale Sicherheit konkret gefährdet ist.


Meine Einschätzung:
 Rand Paul kann als Außenseiter gelten. Seine libertären und außenpolitischen Ansichten unterscheiden sich teils erheblich von denen seiner Mitbewerber. Aufgrund dieses Alleinstellungsmerkmals kann er zwar auf den Zuspruch der libertären Kräfte zählen, als massentauglicher Kandidat bei den Republikanern kommt er derzeit jedoch nicht in Frage.

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