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Sonntag, 18. Oktober 2015

Hillary Clinton offen für staatliches Waffen-Rückkaufprogramm

Close up Hillary Clinton laughing October 2014Hillary Clinton hat sich während eines Wahlkampfauftritts in Keene, New Hampshire offen für ein staatliches Rückkaufprogramm für bestimmteWaffen gezeigt. Sie reagierte damit auf eine Frage aus dem Publikum, die auf ein solches australisches Programm ab 1996 abzielte. Australien hatte infolge mehrerer Massaker Anfang der 90er Jahre  in der Zeit zwischen 1996 bis 2003 rund 650.000 Schusswaffen  in der Bevölkerung eingesammelt und Besitzer entschädigt.

Clinton sagte zu einem solchen verpflichtenden Rückkaufprogramm: „Ich denke, es wäre prüfenswert, so etwas auf staatlicher Ebene zu machen, falls das geregelt werden könnte.“ Eine eindeutige Unterstützung für ein solches Programm wolle sie derzeit aber nicht geben.

Die National Rifle Association (NRA) reagierte prompt. Chris Cox vom Institut für Gesetzgebung der NRA sagte: “Das beweist, was die NRA die ganze Zeit gesagt hat. Das eigentliche Ziel der Unterstützer schärferer Waffengesetze sei die Konfiszierung von Schusswaffen."

In Australien hat es seit der Maßnahme keine Attentate mit mehr als 4 Toten mehr gegeben. Die Gesamtzahl der Schusswaffenopfer ist erheblich zurückgegangen. Auch die Waffenindustrie hat im Nachhinein eingestanden, dass die Maßnahmen richtig waren.

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