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Montag, 14. Dezember 2015

Sanders unbeeindruckt vom Weltklimagipfel

Die viel umjubelte Vereinbarung des Weltklimagipfels in Paris rief zwar auch unter den drei demokratischen Präsidentschaftsbewerbern ein positives Echo hervor, Bernie Sanders jedoch zeigte sich eher wenig beeindruckt, wie CNN berichtet.

Bernie Sanders portrait 1
Bernie Sanders
Schon in nächster Zukunft bedürfe es massiver Handlungen, die aber in der Klimavereinbarung von Paris nicht zu finden seien, so Sanders. Der Senator aus Vermont forderte, sich stärker gegen die Industrie fossiler Brennstoffe zu stellen. Das sei in den USA ein Problem, aber auch im Rest der Welt. In den USA seien die Republikaner mehr an den Spenden dieser Industrien interessiert als am Wohle des Planeten. Sanders will eine nationale wie internationale Gesetzgebung, die die Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe anstrebe. Dies solle so schnell wie möglich geschehen.

Hillary Clinton lobte Präsident Obama, Außenminister Kerry und das Verhandlungsteam für das ambitionierte Ergebnis der Weltklimakonferenz. Laut Clinton seien die nächsten 10 Jahre entscheidend dafür, die Vereinbarung umzusetzen und dem Klimawandel maßgeblich entgegen zu wirken.

Martin O’Malley begrüßte die Klimavereinbarung. Sollte er zum US-Präsidenten gewählt werden, wolle er mit den USA die führende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel einnehmen. Auch O’Malley forderte den vollständigen Umstieg auf saubere Energien.

Die Klimavereinbarung beinhaltet im Wesentlichen, die Erderwärmung um unter 2 Grad Celsius zu halten und die Anstrengungen zu erhöhen, eine Erwärmung von maximal  1,5 Grad Celsius zu erreichen. Verbindliche Ziele zur CO2-Reduktion für einzelne Länder sieht die Vereinbarung nicht vor. Stattdessen hat sich die Staatengemeinschaft darauf geeinigt, dass die Länder selbstverpflichtend alle fünf Jahre ihre Anstrengungen in der Klimapolitik überprüfen.


Vor einigen Tagen hatte ich bereits über die Umwelt- und Energiepläne der demokratischen Kandidaten berichtet. Hier nachzulesen.

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