Donald Trump: Eure Meinung zur Arbeit des US-Präsidenten

Samstag, 13. Februar 2016

Alabama

Kommende Vorwahlen: Alabama


Flag of Alabama
Flagge Alabamas

Alabama gehört zu den klassischen Südstaaten der USA. In dem sogenannten Cotton State (Baumwollstaat)  leben rund 4,8 Mio Einwohner. Mit rund 215.000 Einwohnern ist Birmingham die größte Stadt des Bundesstaats.

Alabama ist eine Hochburg der Republikaner. Seit 1980 hat hier die "Grand Old Party" bei den Präsidentschaftswahlen immer gewonnen. Aktueller Gouverneur ist der Republikaner Robert J. Bentley.

Alabama gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Konföderierten Staaten von Amerika, deren Hauptstadt Montgomery war, mit über 200.000 Einwohner die heutige Hauptstadt Alabamas. Der Bundesstaat Alabama ist klassisch konservativ und republikanisch geprägt. Nachdem sich die Demokraten Mitte des 20. Jahrhunderts gegen die Rassentrennung einsetzten, verloren sie ihre Wählerschichten an die Republikaner. Lediglich in den größeren Städten bzw. in Gebieten mit einem hohen afro-amerikanischen Bevölkerungsanteil kommen die Demokraten derzeit auf gute Ergebnisse.
Gut 25% der Bevölkerung ist afro-amerikanisch. Der Bundesstaat ist wie der gesamte Südosten der USA (Ausnahme Florida) kulturell und religiös stark evangelikal beeinflusst. Alabama ist eines der Herzstücke des sog. Bible Belt, einer Region, die stark religiös geprägt ist. Kandidaten, die in ihren Parteien eher progressiv (Demokraten) bzw. moderat (Republikaner) und wenig religiös ausgerichtet sind, haben es in Alabama eher schwer. Auch wenn sich das Wirtschaftsbild Alabamas inzwischen weg von den Plantagen hin zu einer zukunftsorientierten Industrie gewandelt hat, sind die klassischen Wählerstrukturen geblieben. Besonders für die Demokraten dürfte der Zugang zu den afro-amerikanischen Wählern von entscheidender Bedeutung sein.

Vorwahltermin Republikaner: 01.03. Open Primary
Vorwahltermin Demokraten: 01.03. Open Primary

Anzahl der zu vergebenen Delegiertenstimmen:
Demokraten: 60, (proportionale Verteilung nach Stimmenergebnis: 18 Delegierte für das Gesamtergebnis Alabamas und 35 Delegierte in den sieben Districts, zusätzlich sieben Superdelegierte)
Republikaner: 50 (29 Delegierte für das Gesamtergebnis Alabamas und 21 Delegierte in den sieben Districts (jeweils 3). Winner-take-most-Regel: a) Sollte ein Kandidat über 50% der Stimmen oder als einziger über 20% der Stimmen bekommen, erhält er alle verfügbaren Delegiertenstimmen des jeweiligen Districts bzw. alle 29 für Alabama gesamt. b) Sollten zwei oder mehr Kandidaten über 20% kommen, erhält der erstplatzierte 2 Stimmen und der Zweitplatzierte 1 Stimme. Die 29 Delegierten für Alabama gesamt werden im Falle von zwei oder mehr Kandidaten über 20% proportional unter diesen Kandidaten aufgeteilt. c) Die proportionale Aufteilung gilt auch, sowohl für Districts als auch Alabama gesamt, sofern kein Kandidat über 20% kommt und die Delegiertenstimmen unter allen Kandidaten entsprechend aufgeteilt werden.)

Durchschnittliche Umfragen* für 2016 und Ergebnisse vergangener Primaries aus 2012 und 2008:
(Die Anzahl der gewonnen Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag werden nach offizieller Bekanntgabe des Ergebnisses ergänzt und bis dahin mit einem X markiert)

Republikaner, Ergebnis


2016
 Ergebnis
und
Gewonnene Delegierte
Trump
43,4 %
36
Cruz
21,1 %
13
Rubio
18,7 %
1
Carson
10,2 %
0
Kasich
4,4 %
0
Bush

X
2012
Ergebnis

Santorum
35 %

    Romney
29 %
Gingrich
29 %
Ron Paul
5 %



2008
Ergebnis

Huckabee
41 %

McCain
37 %

Romney
18 %
Paul
3 %



Demokraten, Ergebnis
(2012 wird nicht mit aufgeführt, da Barack Obama als amtierender Präsident in den meisten Bundesstaaten ohne Gegenkandidat war und letztlich alle Bundesstaaten gewann.)

2016
Ergebnis
und
 gewonnene
 Delegierte

Hillary Clinton
77,8 %
44
(+4 Superdelegierte)

Bernie Sanders
19,2 %
9
(+0 Superdelegierte)


2008
Ergebnis
Barack Obama
56 %

Hillary Clinton
42 %

John Edwards
1 %


Allgemeine Erklärungen und Erläuterungen zu den Vorwahlen, Caucus, Primary, Delegierte

* Quelle der durchschnittlichen Umfragen: www.realclearpolitics.com, weitere Quellen: wikipedia.org

Keine Kommentare: