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Samstag, 13. Februar 2016

Umfrageschock für Clinton in Nevada - CBC PAC unterstützt Clinton

Kopf-an-Kopf-Rennen in Nevada?


Die neueste Umfrage zum Nevada Caucus der Demokraten ist ein Schock für Hillary Clinton. Clinton und Sanders liegen mit jeweils 45% gleich auf. Dies ergab eine TargetPoint Befragung von 1236 Personen, im Auftrag der konservativen News-Website The Washington Free Beacon.


Nevada Democratic Caucus

Die letzten Umfragen aus dem 4.Quartal 2015 sahen Clinton noch komfortabel mit rund 20% vorn.
Der Befragungszeitraum der jüngsten Umfrage ist der 08.-10.02. gewesen und lag damit zu zwei Dritteln vor der Veröffentlichung der Ergebnisse des New Hampshire Primary.
Die nächsten Umfragen aus Nevada werden zeigen, ob auch hier wie schon in Iowa ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet werden kann. Mit Spannung wird auch die erste Umfrage für die Demokraten seit Beginn der Vorwahlen für den Bundesstaat South Carolina erwartet.


Weitere Unterstützung aus Partei und Medien für Clinton 


Hillary Clinton bekommt derweil weiter Unterstützung aus dem politischen Establishment in Washington und den Medien. Das Congressional Black Caucus PAC, eine Vereinigung von Mitgliedern des US-Kongresses, die sich für die Interessen von Afro-Amerikanern einsetzt, gab die offizielle Unterstützung Clintons in einer Presseerklärung am 11.02. bekannt. Im folgenden Video einige Auszüge daraus:



Auch aus den Printmedien gibt es weitere Unterstützung für die ehemalige Außenministerin. Die zu den auflagestärksten Zeitungen der Bundesstaaten Florida und Texas gehörenden Tampa Bay Times und Dallas Morning News haben sich im Vorwahlkampf der Demokraten für Clinton ausgesprochen. Die Zeitung aus Texas meint, dass Sanders zu weit links stehe, um in der Wahl gegen der Republikaner bestehen zu können. Clinton habe zudem in Laufe der Jahre gelernt, ihren Idealismus zu mäßigen, ohne ihn jedoch zu verlieren. Die Tampa Bay Times kritisiert insbesondere Sanders Kompetenzen in den Bereichen der Außen- und Sicherheitspolitik und ist der Auffassung, dass es keine Anzeichen dafür gebe, dass der Senator aus Vermont die USA vor terroristischen Attacken ausreichend schützen könne. Ein überschwängliches Loblied auf Hillary Clinton blieb in beiden Zeitungen jedoch auch aus. Erwähnt wird ihr Umgang mit der E-Mail-Affäre sowie dem Bengasi-Fall. Die Zeitung aus Florida meint, dass andere Politiker mit solchen Belastungen bereits untergegangen wären.

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