Mittwoch, 14. November 2018

Wer hat die Midterms gewonnen? Der Kampf um die Deutungshoheit.

Die wesentlichen Ergebnisse der Kongresswahlen standen relativ schnell fest. Und doch wird auch eine Woche nach den Midterm Elections noch immer diskutiert, wer denn nun Sieger dieser Halbzeitwahlen in den USA ist.
Weiterhin sind nicht alle Sitze im Senat und Repräsentantenhaus verteilt. In Florida wird noch eifrig gezählt und in Mississippi wird am 27.11.2018 in einer Stichwahl entschieden. Diese zwei Senatssitze sind noch offen. Läuft alles normal, gehen beide Sitze an die Republikaner. In Florida, weil die erste Auszählung einen Vorsprung für Rick Scott ergab und in Mississippi, weil es eine republikanische Hochburg ist und sich der nun nicht mehr antretende drittplatzierte Republikaner Chris McDaniel für die Wahl seiner parteiinternen Konkurrentin Cindy Hyde-Smith (erstplatziert) aussprach. Kommt es, wie vermutet, hätten die Republikaner 53 Sitze und die Demokraten 47 Sitze.
Im Repräsentantenhaus sind weiterhin 10 Sitze noch nicht abschließend vergeben. Nach derzeitigem Stand dürften die Demokraten letztlich auf 231 Sitze und die Republikaner auf 204 Sitze kommen.

Für die Bewertung des Ausgangs der Midterm Elections spielen die letzten Ergebnisse aber auch keine allzu entscheidende Rolle mehr. Zumindest nicht, wenn sie so eintreten, wie angenommen.

Je nachdem in welches politische Lager man nun hinein hört, nimmt man ganz unterschiedliche Deutungen dieser Ergebnisse wahr. Und selbst innerhalb dieser Lager bestehen Unterschiede in der Bewertung. Aus meiner Sicht ist es hilfreich, die Situationen auf drei verschiedenen Ebenen zu betrachten.

1. Die Berücksichtigung der reinen Fakten.
2. Die Bedeutung für den Kongress und die Zusammenarbeit mit dem US-Präsidenten.
3. Die Bedeutung für die US-Präsidentschaftswahl 2020.


Midterm Elections 2018 - zahlreiche Gewinner, wenige Verlierer


Um eines vorwegzunehmen: Die Bewertung der Kongresswahlen in absolute Begriffe wie Sieger und Verlierer zu fassen, ist wohl kaum möglich. Es kommt vielmehr darauf an, ob man einzelne Punkte betrachtet oder aber einen ganzheitlichen Blick auf die Ergebnisse wirft.


1. Die Berücksichtigung der reinen Fakten.



Die Ausgangslage stellte sich so dar, dass die Republikaner in beiden Kammern eine Mehrheit hatten. Im Repräsentantenhaus haben sie diese Mehrheit verloren. Also ein Sieg für die Demokraten. Wäre da nicht das Ergebnis für den Senat. Hier haben die Republikaner ihre Mehrheit verteidigen und sogar knapp ausbauen können. Also eher ein Unentschieden? Die Ausgangslage im Senat war für die Demokraten äußerst schwierig, insofern dürften die Demokraten mit mindestens 47 Sitzen nicht gänzlich unzufrieden sein und dennoch, von einem Sieg auf ganzer Linie oder einem überwältigenden Stimmungswechsel im Land kann objektiv nicht die Rede sein. Die Demokraten haben die Pflicht erfolgreich erfüllt, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Situation ist für sie heute besser, als sie es noch vor der Wahl war, insofern kann man die Demokraten als Gewinner betrachten.
Diese rein objektive Betrachtungsweise wird aber der Komplexität der Auswirkungen nicht gerecht.


2. Die Bedeutung für den Kongress und die Zusammenarbeit mit dem US-Präsidenten.



Etwas deutlicher wird die aus Sicht der Demokraten zurückhaltend positive Bewertung, blickt man auf die Folgen für den Kongress. Faktisch ist es natürlich so, dass an den Demokraten vorbei nun keine Alleingänge des Präsidenten bei der Gesetzgebung möglich sind. Die Demokraten sind wieder im Spiel, haben wieder Einfluss. Im Repräsentantenhaus ist der Vorsprung der Demokraten zwar relativ stabil, ein Debakel für die Republikaner ist es aber nicht geworden. Immerhin hatten die Republikaner 2016 mehr Sitze im House als die Demokraten nach diesen Midterms haben werden. Praktisch bedeutet dies, dass sich die Demokraten maximal 13 Abweichler unter ihren vermutlichen 231 Abgeordneten leisten können, ohne auf Abweichler seitens der Republikaner angewiesen zu sein. Für den Präsidenten dürfte es im Zweifel nicht allzu schwierig sein, unter 231 Abgeordneten 13 zu finden, denen er etwas Gutes für deren Wahlkreise tun kann, um sie so zur Zustimmung für eines seiner Vorhaben zu bringen. Hier könnte Donald Trump auch seine überaus ausgeprägte und selbst formulierte Neigung zum Abschließen von Deals weiterhelfen.

Ohnehin ist der gespaltene Kongress nicht zwingend ein Nachteil für den Präsidenten. Trump hat beispielsweise beim Thema Infrastrukturausbau in den Reihen der Demokraten einige Befürworter, die er innerhalb der GOP vermisst.
So könnte es durchaus sein, dass sich Donald Trump themenbedingt oder sogar themenübergreifend wechselnde Mehrheiten sucht. Gelingt es dem Präsidenten einige wichtige Programmpunkte mit den Demokraten zusammen umzusetzen, wäre dies ein starker Pluspunkt für eine etwaige Wiederwahl 2020. Die Demokraten stehen zudem vor dem Problem, das die Verantwortung einer Mehrheit mit sich bringt. Sie müssen wohl oder übel mit dem Präsidenten und letztlich auch mit der republikanischen Mehrheit im Senat kooperieren. Blockierten sie zu viel, besteht das Risiko, dass mögliche Negativentwicklungen, etwa auf dem Arbeitsmarkt, ihnen angelastet werden. Dennoch, die Chancen, auch durch die Ablehnung von unbeliebten Gesetzesvorlagen der Republikaner punkten zu können, sind etwas höher einzuschätzen als die Risiken.

Im Senat hat sich die Lage etwas zugunsten der Republikaner entspannt. Donald Trump, kann auch bei wichtigen Personalentscheidungen, z. B. bei der Besetzung von Richterposten am Supreme Court, auf die eigene Partei zählen. Die Demokraten sind hier weiter außen vor. Abweichler in den eigenen Reihen können sich die Republikaner in geringem Ausmaß weiterhin erlauben.

Unter dem Aspekt der Arbeit im Kongress und der Kooperation mit dem Präsidenten, kann man sicherlich keine eindeutigen Verlierer ausmachen. Die Demokraten haben an Macht und Einfluss dazugewonnen, der Präsident hat einen veränderten aber nicht zwingend komplizierteren Handlungsspielraum. Die Republikaner werden trotz des Machtverlustes im Repräsentantenhaus auf eine leicht gestärkte Position im Senat blicken. Zudem kann es durchaus sein, dass die Republikaner nun etwas entspannter mit dem Problem umgehen können, wenn der Präsident Themen vorschlägt, die eigentlich nicht der GOP-Linie entsprechen. Dies kann zumindest ein taktischer Vorteil sein.


3. Die Bedeutung für die US-Präsidentschaftswahl 2020.



Eine besonders spannende Betrachtung der Frage nach Sieg oder Niederlage kann unter Berücksichtigung der Auswirkungen für die Präsidentschaftswahl 2020 vorgenommen werden. Hierbei stellt sich die Frage, ob die Ergebnisse der Midterm Elections Rückschlüsse auf die US-Wahl 2020 zulassen. Dies ist eindeutig zu bejahen. Und zwar insofern, dass der Wahlausgang nach heutigem Stand völlig offen ist.
Die Frage nach Sieg und Niederlage ist auf dieser Ebene am deutlichsten zu beantworten. Gewonnen haben die Demokraten, Donald Trump und die Teile der Republikaner, die zu Trumps treuesten Anhängern gehören. Verloren haben jene Republikaner, die entschieden gegen die Linie des US-Präsidenten sind.

Den Demokraten ist es gelungen, die in nicht unwesentlichen Teilen der Bevölkerung vorherrschende Ablehnung gegen Donald Trump zu kanalisieren. Trotz der unterschiedlichen und sich teilweise widersprechenden Ausrichtungen innerhalb der demokratischen Partei, ist es gelungen, landesweit die Anti-Trump-Stimmen einzusammeln und zu einem ordentlichen Ergebnis für das Repräsentantenhaus zu bringen. Es war aus meiner Sicht ein strategischer Fehler der Republikaner, die Kongresswahlen zu einer Abstimmung für oder wider den Präsidenten zu machen. Trump hat dies forciert, die GOP hat ihn gewähren lassen. In Hinblick auf den Wahlkampf waren dies gelungene Monate für die Demokraten.

Donald Trump ist es gelungen, aufzuzeigen, welch großen Einfluss er in traditionell republikanischen Bundesstaaten hat. Deutlich wird dies insbesondere im Senat. Missouri, Tennessee, Indiana, North Dakota und vermutlich auch Florida - die Republikaner haben ihre Kandidatinnen und Kandidaten durchgebracht, und demokratische Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber abgelöst. Diese wurden noch zur Präsidentschaft Obamas 2012 gewählt. Auch hier gilt wieder: von einem Debakel für die Republikaner kann nicht die Rede sein. In Texas haben es die Demokraten nicht geschafft, ihren "Hoffnungsträger" Beto O'Rourke zum Sieg zu bringen. Zugegeben, es wäre in Texas auch eine mittelschwere Sensation gewesen. Aber Trump ist im Vorfeld mit seinem früheren Erzfeind Ted Cruz gemeinsam aufgetreten, um auch die "Trumpisten" in Texas zur Wahl von Ted Cruz zu bewegen. Dass das knappe und weiterhin starke Ergebnis für O'Rourke eher ein Problem von Cruz ist, belegt der Vergleich mit der Gouverneurswahl in Texas. Hier haben die Republikaner 55,8 % erreicht, während Cruz zeitgleich "nur" auf 50,9 % kam.
Der US-Präsident kann also durchaus in einem gewissen Maße erfolgreich Einfluss nehmen. Klassische republikanische Bundesstaaten haben sich keineswegs von ihm abgewandt. Insofern ein positives Zeichen für den Präsidenten.

Aber ganz so hervorragend, wie es Trump selbst darstellt, ist es nun auch wieder nicht gelaufen. In Montana, Nevada und Arizona ist sein Konzept nicht aufgegangen. Ebenso wenig in West Virginia.

Die Darstellung eines Sieges der Demokraten ist zu vertreten, wenn man wieder die Präsidentschaftswahl 2016 und 2020 in den Fokus nimmt. Donald Trump hat 2016 insbesondere im Rust Belt und Umgebung seinen Erfolg gegen Hillary Clinton eingefahren. Ohio, Pennsylvania, Michigan, Indiana, Wisconsin. Bis auf Indiana sind alle Senatssitze vor einer Woche an die Demokraten gegangen bzw. bei ihnen verblieben. Blickt man auf die Ergebnisse des Repräsentantenhauses ist festzustellen, dass die Demokraten in den vorgenannten Bundesstaaten und zusätzlich in den umliegenden Bundesstaaten Minnesota, Iowa, New York, New Jersey und Virginia insgesamt ca. 21 Sitze von den Republikanern erobern konnten. Der Nordosten der USA hat die stärksten Veränderungen gebracht.

Die Demokraten wissen also, dass sie landesweit Mehrheiten erzielen können. Ein Selbstläufer wird es 2020 aber mitnichten. Die Demokraten müssen eine Kandidatin oder einen Kandidaten nominieren, der die wesentlichen Ausprägungen der Partei vertritt und sollte nicht erst nach einem aufreibenden Vorwahlkampf als Siegerin oder Sieger hervorgehen. Hierfür müssen die Demokraten ihre inhaltliche Ausrichtung frühzeitig klären. Keinesfalls dürfen sie dem Irrglauben aufsitzen, die Mehrheit des Landes würde sich in Anlehnung an die Wahlen zum Repräsentantenhaus 2018 auch automatisch 2020 gegen Trump entscheiden. Denn auch Hillary Clinton hat 2016 landesweit ca. 3 Mio Stimmen Vorsprung vor Trump gehabt und dennoch verloren. Die entscheidenden Punkte müssen in den Swing States und unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus 2016 im Rust Belt und Umgebung gemacht werden.

Dass die Demokraten dazu in der Lage sind, haben sie vor einer Woche bewiesen. Insofern können sie als Gewinner der Midterm Elections betrachtet werden. Dass Donald Trump Schwächen der Demokraten auszunutzen weiß und gezielte Siege in einigen Bundesstaaten einfahren kann, hat er nun ebenfalls erneut bewiesen und macht ihn vor diesem Hintergrund auch zu einem Gewinner. Insbesondere, dass der Swing State Florida nun zum wiederholten Male, trotz schwieriger Voraussetzungen, republikanisch wählte (sofern die Neuauszählung kein anderes Ergebnis bringt), ist ein starkes republikanisches Zeichen für 2020. 

Alles also nur Gewinner? Wohl nicht; die Trumpkritiker bei den Republikanern dürften wohl am ehesten als Verlierer gelten. Die Position Trumps scheint leicht gestärkt zu sein. Damit ist den Republikanern eine Variante genommen worden. Nun wird es vermutlich wieder heißen: Trump oder Demokraten. Von einer anderen GOP ist derzeit wenig zu erwarten. Das Ergebnis der Kongresswahlen ist für die Republikaner zu schwach, als dass sie sich nun einen ernsten innerparteilichen Streit leisten könnten. Sie sehen sich zudem relativ machtlos einer Entwicklung ausgesetzt, die so gar nicht mit ihrem Präsidenten übereinstimmt. Das starke Auftreten der Frauen im Land und die relativ hohe Wahlbeteiligung innerhalb der jüngeren Bevölkerung spielen eher den Demokraten zu. Laut Exit Polls von CNN waren landesweit 52 % der abgegebenen Stimmen weiblich. 59 % davon haben demokratisch gewählt. Unter den 18-29 jährigen Wählerinnen und Wählern haben Zweidrittel die Demokraten gewählt.
Das Ergebnis der Republikaner ist zugleich aber zu stark, um andere Kandidaten gegen Donald Trump offensiv in Stellung zu bringen.
Die Fokussierung auf Trump muss nicht zwingend eine Schwäche sein, schließlich ist es so einfacher, Einigkeit zu demonstrieren, aber es nimmt den Republikanern die Möglichkeit, befreit nach innerparteilichen Alternativen zu suchen, um ggf. auch auf Negativentwicklungen des Präsidenten oder gar dessen Amtsverzicht 2020 zu reagieren. Gegner und innerparteiliche Konkurrenten Trumps werden es weiterhin sehr schwer in der GOP haben.


Fazit: Demokraten und Trump zufrieden, aber erst 2020 wird man sehen, wem diese Ergebnisse nachhaltig geholfen haben.


Sucht man nach Gewinnern dieser Midterms fängt man also sicherlich bei den Demokraten an. Der objektive Erfolg des Machtwechsels im Repräsentantenhaus, lässt sie auch auf 2020 hoffen. Der Erfolg ist aber nicht so überwältigend, dass er die Demokraten von alleine über die nächsten Jahre trägt. Die Demokraten stehen vor zwei wesentlichen Herausforderungen. Sie müssen durch ihren neu gewonnen Einfluss die richtige Balance finden, zwischen einer Kooperation im Kongress und zugleich einer Geltendmachung ihrer Blockademacht gegenüber einem US-Präsidenten, der jeglichen politischen Erfolg, ob mit oder ohne Demokraten, für sich verbuchen will. Die zweite Aufgabe wird die innerparteiliche inhaltliche wie personelle Vorbereitung auf die US-Präsidentschaftswahl 2020 sein, die zeitgleich erfolgen muss. Die Selbstfindung birgt jedoch nicht unerhebliche Gefahren.

Der US-Präsident gewinnt und verliert zugleich. Beschränkt man die Betrachtung auf die republikanische Partei, ist Donald Trump dort sicherlich gestärkt worden. Innerparteiliche Rivalen konnten sich zumindest nicht hervortun. Der Präsident hat in Teilen bewiesen, dass seine Wahlkampfauftritte noch immer mobilisieren können. Aber wer alles auf eine Karte setzt, muss auch damit leben können, dass sich bei Misserfolg der Blick auch auf ihn richtet. Trump wollte die Midterms auch zu einer Abstimmung über sich selbst machen. Es sollte seines Erachtens keinen Automatismus mehr geben, der die Partei eines amtierenden Präsidenten bei Halbzeitwahlen verlieren lässt. Mit Blick auf das Repräsentantenhaus ist ihm das nicht gelungen. An dieser Stelle musste er einen Verlust hinnehmen. Und er musste sehen, dass seine Republikaner im Rust Belt auch wieder verlieren können. Insgesamt betrachtet ist es ein Rückschlag für Trump; eine Niederlage festzustellen, wäre aber wohl verfrüht.

Die Republikaner als Gesamtpartei haben ihr Minimalziel erreicht. Die Verteidigung ihrer Mehrheit im Senat. Danach wird es aber auch schon recht dünn mit Positivmeldungen. Bei der GOP kommt es nun darauf an, wie sie auch unabhängig von Donald Trump wieder als eigenständige starke Kraft wahrgenommen werden kann. Selbst wenn die Partei mit Donald Trump hervorragend weiter arbeitet, wird früher (2020) oder später (2022 und 2024) die Frage aufkommen, was oder besser gesagt wen sie noch zu bieten haben. Auf diesen Tag müssen sie sich vorbereiten. Es wäre leichtsinnig, wenn sie die Nachfolge Trumps dem Präsidenten selbst überlassen.


Gesucht, gefunden? Kandidaten für die US-Präsidentschaftswahl 2020


Noch gar nicht erwähnt sind die Einzelgewinner und -verlierer der Midterm Elections 2018. Fernab von einer übergeordneten Bewertung des Ausgangs haben sich einige interessante Kandidatinnen und Kandidaten hervorgetan. Einige von ihnen werden auch sicherlich in Hinblick auf die Präsidentschaftswahl 2020 eine Rolle spielen können, direkt oder indirekt. 

Hierzu werde ich demnächst einen ersten Überblick über die möglichen Kandidatinnen und Kandidaten der Demokraten sowie potenzieller republikanischer Herausforderer Trumps oder Alternativen zu ihm geben.

Freitag, 9. November 2018

Weiterhin noch offene Ergebnisse zu den Midterm Elections

Die Midterm Elections sind noch nicht für alle Kandidatinnen und Kandidaten abgeschlossen. Zumindest müssen sie noch immer auf die letzten Auszählungsergebnisse warten. Aktuell sind noch 1 Senatssitz und 10 Sitze für das Repräsentantenhaus offen.

Hier nochmal die aktuelle Übersicht:

UPDATE: 28.11.2018

Kurzübersicht
Republikaner
Demokraten
offen
Mehrheit ab
Senat
53
+1 VP Pence
47
inkl. 2 Independ.
0
51
Repräsentan-tenhaus
200
234
1
218


Folgende Senatssitze sind derzeit noch offen:

Arizona:
Update:
Die Demokratin Kyrsten Sinema gewinnt die Wahl um den Senatssitz für Arizona
Derzeit führt die Republikanerin Martha McSally mit 17.073 Stimmen Vorsprung vor der Demokratin Kyrsten Sinema. Das entspricht einem prozentualen Vorsprung von etwa 1 %.

Mississippi 2:
Update, 28.11.2018
Cindy Hyde-Smith gewinnt die Stichwahl gegen den Demokraten Mike Espy. Die Republikanerin kommt auf 53,9 %, während Espy mit 46,1 % rund 8 Prozentpubnkte dahinter liegt.
Hier kommt es am 27.11.2018 zu einer Stichwahl zwischen der Republikanerin Cindy Hyde-Smith und dem Demokraten Mike Espy. Beide verpassten in der Special Election die erforderliche Marke von 50 %. Hyde-Smith kam auf 41,4 % und Espy erreichte 40,7 %. Weitere Kandidaten waren der Republikaner McDaniel mit 16,5 % und der Demokrat Bartee mit 1,4 %.
Für die Stichwahl gilt Cindy Hyde-Smith als Favoritin, weil sich auch ihr parteiinterner Widersacher Chris McDaniel nun für Hyde-Smith ausgesprochen hat.

Florida:
Update, 18.11.2018
Der Republikaner Rick Scott gewinnt auch nach Neuauszählung!
Immer wieder Florida... Wenn es den einen Bundesstaat mit knappen Wahlergebnissen gibt, dann ist es der Sunshine State.
Wieder einmal kommt auf es auf jede einzelne Stimme an. Aktuell liegt der Republikaner Rick Scott noch mit 12.562 15.175  Stimmen vor dem Demokraten Bill Nelson. Dabei sind insgesamt 8.183.652 Stimmen auf die beiden Kandidaten entfallen. Der Vorsprung ist zuletzt weiter gesunken. Die Führung entspricht 0,15 %. Unabhängig davon, ob das Ergebnis noch zugunsten Bill Nelsons kippen sollte, würde es automatisch eine Neuauszählung der Stimmen per Maschine geben, sofern die Differenz unter 0,5 % liegt. Die Neuauszählung würde per Hand erfolgen, sofern die Differenz unter 0,25 % liegt.
Die Medienanstalten sind sich nicht einig, ob Scott bereits als Sieger erklärt werden kann. 
Übrigens ging auch die Wahl zum Gouverneur von Florida äußert knapp aus. Hier gewann der Republikaner DeSantis mit 49,62 % vor dem Demokraten Gillum mit 49,15 %.

Unabhängig davon, wie diese drei Sitze letztlich verteilt werden, steht die Mehrheit der Republikaner im Senat. Im aus der Sicht der GOP schlimmsten Falle würden sie 51 Sitze und die Demokraten 49 Sitze haben. Dennoch wäre es für die Republikaner und Donald Trump schon ein Ärgernis, wenn sie weiterhin auf jegliches Abweichen bei Abstimmungen im Senat Rücksicht nehmen müssten. Ein Vorsprung von 54 zu 46 wäre da schon komfortabler. Ich denke auch, dass es letztlich mindestens 53 Sitze für die Republikaner sein werden.


Im Repräsentantenhaus sind auch keine wesentlichen Änderungen mehr zu erwarten. Die Demokraten haben ihre Mehrheit sicher. Mit 225 zu 200 Sitzen ist der Vorsprung ordentlich. Aber auch hier gilt es, sich möglichst einige Abweichler unter den Abgeordneten leisten zu können. Insofern wird auch hier noch auf die 10 verbleibenden Sitze geschaut. Die Ergebnisse stehen aus unterschiedlichen Gründen noch nicht fest.
In einigen Fällen sind die Abstände so knapp, dass es auf wenige 100 Stimmen ankommen wird. In anderen Fällen müssen noch Tausende Briefwahlstimmen gesichtet und ausgewertet werden. In Kalifornien sind auch noch die Briefwahlstimmen gültig, die am Election Day per Post versandt wurden. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass der letzte verbleibende Sitz erst in der kommenden Woche feststehen wird. Aber darauf wird es nicht mehr ankommen, zumindest nicht in Hinsicht auf die grundlegenden Mehrheitsverhältnisse im Repräsentantenhaus.

Dienstag, 6. November 2018

Liveticker zu den Midterm Elections 2018 in den USA

Geteilter US-Kongress! Demokraten schaffen den Mehrheitswechsel im Repräsentantenhaus. Republikaner verteidigen ihre Mehrheit im Senat!

Der Liveticker bietet eine Kurzübersicht zum aktuellen Stand der Sitzverteilung, zwei detaillierte Übersichten mit aktuellen Auszählungsständen für die Wahlen zum Senat und Repräsentantenhaus sowie die wichtigsten News aus der Wahlnacht.
Alle Ergebnisse werden ständig aktualisiert. Zur aktualisierten Ansicht, die Seite bitte neu laden.


Kurzübersicht
Republikaner
Demokraten
offen
Mehrheit ab
Senat
53
+1 VP Pence
47 
inkl. 2 Independ.
0
51
Repräsentan-tenhaus
200
234
1
218
ältere Einträge zum Nachlesen am Ende des Posts)

Erläuterung zur Tabelle für den US-Senat: Die ersten 11 Bundesstaaten (offen, Leicht R, Leicht D) dürften die Entscheidung über die künftige Mehrheit geben. Die Republikaner benötigen 2 dieser 11 Sitze, um die Mehrheit zu halten.

Wahl zum US-Senat
Mehrheit ab 51 Sitze
von 100 Sitzen werden 35 neu gewählt
Sitze Republikaner
53
+1 VP Pence
47
inkl. 2 Independ.
Sitze Demokraten
Senatssitz
Auszählung
Republikaner
Demokraten
Gewonnen
Erwartet lt. Umfragen
Florida
99 %
50,1 %
49,9 %
Scott
offen
Indiana
99 %
50,9 %
45,0 %
Braun
offen
Arizona
93 %
48,0 %
49,7 %
Sinema 
offen
Nevada
99 %
45,4 %
50,4 %
Rosen
offen
Missouri
99 %
51,5 %
45,5 %
Hawley
offen
Montana
99 %
46,8 %
50,3 %
Tester
offen
Tennessee
99 %
54,7 %
43,9 %
Blackburn
Leicht R
Texas
99 %
50,9 %
48,3 %
Cruz
Leicht R
West Virginia
97 %
46,3 %
49,5 %
Manchin
Leicht D
Minnesota 2
99 %
42,4 %
53,0 %
Smith
Leicht D
Michigan
98 %
45,6 %
52,4 %
Stabenow
Leicht D
New Jersey
99 %
43,1 %
53,7 %
Menendez
Stark D
Ohio
96 %
46,9 %
53,1 %
Brown
Stark D
Wisconsin
99 %
44,6 %
55,4 %
Baldwin
Stark D
Pennsylvania
99 %
42,8 %
55,6 %
Casey
Stark D
Mississippi 2
50% nötig!!!
99 %
53,9 %
(41,4 %)
46,1 %
(40,7 %)
Hyde-Smith
Stark R
North Dakota
99 %
55,4 %
44,6 %
Kramer
Stark R
Kalifornien
64 %
---
54,4 %
45,6 %
Feinstein
Sicher D
New York
99 %
33,5 %
66,5 %
Gillibrand
Sicher D
Massachus.
76 %
34,6 %
62,1 %
Warren
Sicher D
New Mexico
99 %
30,6 %
54,0 %
Heinrich
Sicher D
Rhode Island
99 %
38,5 %
61,5 %
Whitehouse
Sicher D
Virginia
99 %
41,1 %
57,1 %
Kaine
Sicher D
Minnesota 1
99 %
36,2 %
60,3 %
Klobuchar
Sicher D
Connecticut
99 %
39,4 %
59,5 %
Murphy
Sicher D
Hawaii
95 %
28,9 %
71,1 %
Hirono
Sicher D
Maryland
99 %
29,1 %
66,2 %
Cardin
Sicher D
Washington
99 %
41,3 %
58,7 %
Cantwell
Sicher D
Delaware
99 %
37,8 %
60,0 %
Carper
Sicher D
Maine
66 %
33,4 %
55,2 %
King
Sicher Ind
Vermont
97 %
27,2 %
67,7 %
Sanders
Sicher Ind
Mississippi 1
99 %
58,7 %
39,3 %
Wicker
Sicher R
Utah
98 %
62,7 %
31,1 %
Romney
Sicher R
Nebraska
99 %
57,7 %
38,7 %
Fischer
Sicher R
Wyoming
99 %
67,0 %
30,1 %
Barrasso
Sicher R


Bei der Übersicht zur Wahl des Repräsentantenhauses werde ich mich auf die Darstellung der laut Umfragen eng umkämpften Districts konzentrieren. Die Anzahl der gewonnen Sitze bezieht sich auf alle 435 Sitze. Wer eine Mehrheit der unten aufgeführten Sitze gewinnen kann, dürfte gute Aussichten auf die Mehrheit im Repräsentantenhaus haben.


Wahl zum US-Repräsentantenhaus
(Mehrheit ab 218 Sitze)
Sichere Sitze Republikaner
200
234
Sichere Sitze Demokraten
30 umkämpfte Sitze, die lt. Umfragen als offen gelten. Auszug aus 435 Districts
District
Auszählung
Republikaner
Demokraten
Gewonnen
CA 10
100 %
48,7 %
51,3 %
Harder, Dem.
CA 25
100 %
48,3 %
51,7 %
Hill, Dem.
CA 39
100 %
49,2 %
50,8 %
Cisneros, Dem
CA 45
100 %
48,8 %
51,2 %
Porter, Dem
CA 48
100 %
46,8 %
53,2 %
Rouda, Dem
FL 26
100 %
49,1 %
50,9 %
Mucarsel-Powell, Dem
FL 27
100 %
45,8 %
51,8 %
Shalala, Dem
IA 3
100 %
47,5 %
49,0 %
Axne, Dem
IL 6
92 %
47,2 %
52,8 %
Casten, Dem
IL 14
100 %
48,1 %
51,9 %
Underwood, Dem
KS 2
100 %
48,1 %
46,4 %
Watkins, Rep
KY 6
100 %
50,5 %
48,3 %
Barr, Rep
ME 2
100 %
49,5 %
50,5 %
Golden, Dem
MI 8
99 %
46,8 %
50,6 %
Slotkin, Dem
MN 1
100 %
50,2 %
49,8 %
Hagedorn, Rep
NC 9
99 %
49,4 %
48,8 %
Harris, Rep
NC 13
100 %
51,6 %
45,5 %
Budd, Rep
NJ 3
100 %
48,8 %
49,9 %
Kim, Dem
NJ 7
100 %
46,9 %
51,6 %
Malinowski, Dem
NM 2
100 %
49,1 %
50,9 %
Torres Small, Dem
NY 19
100 %
47,3 %
50,2 %
Delgado, Dem
NY 22
100 %
49,7 %
50,3 %
Brindisi, Dem
PA 1
100 %
51,3 %
48,7 %
Fitzpatrick, Rep
TX 7
100 %
47,7 %
52,3 %
Fletcher, Dem
TX 32
100 %
45,9 %
52,2 %
Allred, Dem
UT 4
100 %
49,9 %
50,1 %
McAdams, Dem
VA 7
100 %
48,5 %
50,3 %
Spanberger, Dem
VA 10
100 %
43,8 %
56,2 %
Jennifer Wexton, Dem
WA 8
100 %
47,1 %
52,9 %
Schrier, Dem
WV 3
100 %
56,4 %
43,6 %
Miller, Rep


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19:30 Uhr
Der Demokrat Jon Tester gewinnt den lange umkämpften Senatssitz von Montana.
In Florida kommt es aufgrund des knappen Wahlausgangs zur Neuauszählung der Senatswahl. Der Republikaner Rick Scott liegt bei über 8,1 Mio abgegebener Stimmen rund 30.000 Stimmen vor dem demokratischen Amtsinhaber Bill Nelson.

09:30 Uhr
Ende des Livetickers. Die ausstehenden Ergebnisse werden im Laufe des Tages nachgetragen.

08:26 Uhr
Die Demokratin Jacky Rosen gewinnt den Senatssitz für Nevada.

06:16 Uhr
Der Republikaner Rick Scott gewinnt den Senatssitz für Florida.

05:02 Uhr
Die Demokraten gewinnen die Mehrheit im Repräsentantenhaus.

04:45 Uhr
Im Repräsentantenhaus deutet sich aktuell ein Mehrheitswechsel an.

04:30 Uhr
Die Republikaner verteidigen ihre Mehrheit im Senat!

03:15 Uhr
Der Republikaner Braun gewinnt Senatssitz in Indiana. Nun benötigen die Republikaner nur noch entweder einen Sieg in Florida oder Texas, um ihre Mehrheit zu verteidigen.

03:10 Uhr
Marsha Blackburn gewinnt Senatssitz in Tennessee. Joe Manchin gewinnt in West Virginia, Rob Menendez gewinnt in New Jersey. Die Entscheidung für den Senat naht.


02:50 Uhr
Zusammenfassend kann man bislang sagen, dass die Republikaner im Senat beste Chance auf die Verteidigung ihrer Mehrheit haben. In Florida und Indiana liegen sie vorne, etwas überraschend führt der Demokrat Beto O'Rourke in Texas.

Anders sieht es im Repräsentantenhaus aus. Zwei wichtige Sitze gingen hier bereits an die Demokraten. Ein Mehrheitswechsel ist hier weiterhin möglich.

01:30 Uhr
Senat: Die Demokraten führen in Florida, die Republikaner führen in Indiana. Ein GOP-Sieg in Indiana wäre bereits ein sehr wichtiger Erfolg.

Repräsentantenhaus: In dem eng umkämpften District KY 6 führen die Demokraten.

01:00 Uhr
Senat: Bernie Sanders in Vermont und Tim Kaine in Virginia gewinnen erwartungsgemäß.

00:45 Uhr
Die ersten beiden Sitze im Repräsentantenhaus gehen an die Republikaner. Beide Sitze waren zuvor bereits sicher der GOP zugerechnet worden.


00:15 Uhr
Die ersten Auszählungsergebnisse werden bekannt. Aber alle Ergebnisse unter 10% Auszählungsstand lassen kaum Schlüsse auf das Endergebnis zu.

00:00 Uhr
In großen Teilen von Kentucky und Indiana schließen die Wahllokale in diesen Augenblicken. Um ein 01:00 Uhr folgen die dortigen übrigen Wahllokale sowie die Bundesstaaten Florida, Georgia, Vermont, South Carolina und Virginia.

Der aktive Wahltag an der Ostküste neigt sich dem Ende entgegen. 

23:35 Uhr
In 25 Minuten schließen die ersten Wahllokale in Kentucky und Indiana.
Ein Ergebnis für das Repräsentantenhaus aus dem US-Außengebiet Guam liegt bereits vor. Der Demokrat Michael San Nicolas gewann gegen die Republikanerin Doris Brooks mit ca. 55% zu 44%. Es handelt sich hierbei aber um einen nicht-stimmberechtigten Sitz und zählt nicht zu den 435 heute relevanten Sitzen.

23:05 Uhr
SENAT
Zur Orientierung worauf es in dieser Nacht im Senat ankommen wird:

Für einen Mehrheitswechsel benötigen die Demokraten voraussichtlich alle in der unten aufgeführten Tabelle als "offen" markierten Bundesstaaten plus einen der beiden "leicht R", also Texas oder Tennessee. Die Demokraten dürfen zusätzlich keine als "leicht D" markierten Bundesstaaten verlieren. Eine komfortable Ausgangslage für die Republikaner zur Verteidigung ihrer Mehrheit.

22:40 Uhr
Der Wahlkampf war auf Midterm Elections bezogen der teuerste aller Zeiten. Schätzungsweise sind 5,2 Milliarden US-Dollar ausgegeben worden.

22:20 Uhr

Zum Verständnis der unten aufgeführten Tabellen: Die später dort aufgeführten Zahlen entsprechen den tatsächlichen Auszählungen und sind keine Prognosen oder Hochrechnungen. Das bedeutet auch, dass die Zahlen bei einem Auszählungsstand von unter 10% kaum repräsentativ sind und noch keine verlässlichen Schlüsse auf das Endergebnis zulassen.

21:05 Uhr
Es wird mit einer für Midterm Elections sehr hohen Wahlbeteiligung gerechnet. Beim Early Voting, also der Möglichkeit schon vor dem Wahltag die Stimme abzugeben, haben landesweit 33 Mio Wählerinnen und Wähler teilgenommen. 2014 zur Mitte Obamas zweiter Amtszeit waren es lediglich 22 Mio.

Wem eine erhöhte Wahlbeteiligung helfen wird? Es ist möglich, dass Donald Trump seine Wähler aus 2016 wieder zahlreich motivieren konnte, zur Wahl zu gehen. Möglich aber auch, dass viele Demokraten die Gelegenheit nutzen wollen, ein Statement gegen den US-Präsidenten zu setzen.

20:25 Uhr
Ein kleiner Überblick über die kommende Wahlnacht:
Um Mitternacht schließen die ersten Wahllokale in Kentucky und Indiana.
Ab 01:00 Uhr ist mit ersten Ergebnissen zu rechnen.
In Indiana kämpfen die Demokraten schon um bzw. gegen eine erste Vorentscheidung für den Senat. Eine Niederlage Joe Donnellys gegen den republikanischen Herausforderer Mike Braun wäre schon eine schwere Hypothek für die übrige Wahlnacht. Die ersten wegweisenden Ergebnisse für das Repräsentantenhaus sind Kentucky 6th District, Virginia 7th & 10th District. An den dortigen Ergebnissen lässt sich evtl. schon eine Tendenz erkennen.
Ab 02:00 Uhr wird es dann zunehmend unübersichtlich, wenn in den folgenden Stunden Ergebnisse von bis zu 470 Wahlen zum Kongress eingehen.
Sollte das Rennen um den Senat offen bleiben, wird ab 04:00 Uhr mit Spannung auf die Ergebnisse aus Nevada und Montana gewartet. Möglich aber auch, dass die Republikaner bereits früh die Mehrheit im Senat sichern können.

Im Repräsentantenhaus wird bei einem prognostizierten engen Wahlausgang insbesondere auf Kalifornien gewartet. Dort schließen die Wahllokale um 06:00 Uhr. Kommt es am Ende auf eine handvoll Sitze an, kann mit einer Entscheidung über die Mehrheit wohl nicht vor 08-09 Uhr gerechnet werden. Im schlimmsten Falle kann es sogar sein, dass diese Frage nicht mehr am Mittwoch geklärt werden kann. Aber soweit ist es ja noch nicht....

15:30 Uhr
Herzlich Willkommen beim Liveticker zu den Midterm Elections 2018 in den USA.
Ich beginne ab ca. 20:00 Uhr nach und nach mit der Berichterstattung zu den Kongresswahlen. 
Spannend wird es in etwa ab Mitternacht MEZ, wenn die ersten Wahllokale schließen. Davor liegen keine Auszählungsergebnisse vor. Erste nennenswerte Ergebnisse dürfte es ab ca. 01:00 Uhr geben.

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