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Mittwoch, 17. Mai 2017

Trump ist noch nicht im Weißen Haus angekommen.

Das Aufsehen um Trumps Amtsführung im Weißen Haus ebbt nicht ab. Und schon längst geht es nicht mehr um populäre oder umstrittene politische Maßnahmen. Die Schlagzeilen der meisten US-Medien sind geprägt von dem Eindruck, im Weißen Haus herrsche Chaos und Verwirrung. Man muss kein Insider sein, um zu erkennen, dass im Oval Office bestenfalls unruhige Zeiten zu durchstehen sind. Dies ist insbesondere durch die unterschiedlichen Darstellungen zu belegen, wie einerseits der Präsident Sachverhalte nach außen darstellt und andererseits sich seine Mitarbeiter ihrerseits bemühen, Entwicklungen und Entscheidungen zu kommunizieren.

Die Entlassung von FBI-Chef Comey ist dabei das aktuellste Beispiel. Die Hintergründe für dessen Ablösung und wer letztlich maßgeblich für diese Entscheidung war, haben tagelang für Verwirrung gesorgt. Heute ist zudem zu lesen, dass Donald Trump evtl. selbst Comey darum gebeten hatte, die Ermittlungen gegen den damaligen Sicherheitsberater Michael Flynn einzustellen. Bewahrheitet sich diese Darstellung, die auf einer Gesprächsnotiz des inzwischen entlassenen FBI-Direktors beruhen soll und wäre dieser Umstand mit der Absetzung Comeys in Verbindung zu setzten, dürfte dies den US-Präsidenten massiv unter Druck setzen. Der Begriff der Justizbehinderung zumindest aber der Einflussnahme auf die Ermittlungsbehörden kursiert im politischen Washington.

In die Debatte um die Entlassung Comeys platzte dann eine weitere nicht weniger erhebliche Nachricht. Donald Trump soll geheime Informationen an Russland weitergegeben haben. Die Informationen sollen von einem ausländischen Geheimdienst stammen, aus Israel heißt es. Es soll um mögliche IS-Anschläge gehen, bei denen Laptops als Bomben eingesetzt werden sollen. Trump selbst hat die Weitergabe bereits bestätigt. Es sei sein Recht, solche Informationen mit denen zu teilen, die sich ebenfalls im Kampf um den IS befinden. Diese Darstellung des Präsidenten mag zwar rein rechtlich korrekt sein, denn die politische Führung steht in der Regel über einem Geheimdienst. Dennoch offenbart ein solches Vorgehen den Verdacht, das Donald Trump mit seiner Amtsführung derzeit noch überfordert zu sein scheint. Er ist noch längst nicht im Weißen Haus angekommen.

Das pragmatische und unkonventionelle Handeln des US-Präsidenten, der sich selbst als Macher und Gewinnertyp darstellt, ist in Fragen der nationalen Sicherheit absolut nicht angezeigt. Die offenbar nicht abgestimmte Weitergabe der Geheimdienstinformationen ist ein Tabubruch. Die Informationsquelle ist verbrannt und der Agent unter Umständen in ernsthafter Gefahr. Wenn der ausländische Geheimdienst meint die Informationen mit anderen teilen zu müssen, wird er dies tun. Und ob der Informationsfluss in Richtung der USA nun noch guten Gewissens fortgesetzt werden kann, scheint zunehmend in Frage gestellt zu sein. So zumindest könnten die Befürchtungen im Kongress sein, auch bei Republikanern. Denn gerade bei Nachlässigkeiten im Bereich der nationalen Sicherheit reagieren Politiker besonders empfindlich, weil es eben doch mehr ist, als eine Geschmacklosigkeit oder Beleidigung im Wahlkampf.

Die Nervosität ist auch daran zu erkennen, dass sich nun erstmals der sonst so diplomatische und zurückhaltende republikanische Mehrheitsführer im Senat Mitch McConnell kritisch zu Wort meldete. Heute verlangte der republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus Jason Chaffetz, dass alle Fakten wie Gesprächsnotizen und eventuelle Tonmitschnitte auf den Tisch geleget werden, um herauszufinden, ob Trump oder Comey die Wahrheit sagen. Und der unabhängige Senator Angus King aus Maine brachte bereits ein Amtsenthebungsverfahren in die Diskussion ein.
Der GOP war bewusst, dass Trumps Start etwas holprig verlaufen könnte. Im Prinzip ist das auch gar nicht schlimm. Wer nicht jahrelang im politischen Bereich tätig war und auch über keine nennenswerten vertrauensvollen Verbindungen in die Politik verfügt, hat es natürlich erstmal mit großen Herausforderungen zu tun. Fehltritte und Unstimmigkeiten sollten da verziehen werden. Aber es muss auch unmissverständlich klar sein, dass der Präsident sich professionell beraten lässt und ein vertrauensvolles Arbeitsklima schafft. Dies ist ganz offensichtlich nicht gelungen. Das impulsive und nicht selten überraschende Verhalten Trumps wirkt nicht so, als hätte man ihm dazu geraten. Stabschef Reince Priebus steht hier besonders in der Pflicht, den Präsidenten wieder in ruhiges Fahrwasser zu geleiten. Sollte es einen Machtkampf zwischen den Beratern im Weißen Haus geben, müsste Trump diesen im eigenen Interesse durch Personalentscheidungen beenden. Denn eines ist klar: Sobald die aktuelle Krise um die Entlassung des FBI-Chefs und der Weitergabe von Geheimdienstinformationen überstanden ist, muss Trump konsequent und unaufgeregt zur sachlichen Politik zurückkehren bzw. übergehen. Seine Umfragewerte erreichen neue Tiefstwerte und die Republikaner blicken bereits nervös auf die Kongresswahlen im kommenden Jahr.

Donnerstag, 17. November 2016

Das Trump-Kabinett in der Übersicht

VERALTET !!!


In Washington D.C. wird derzeit kaum etwas heißer diskutiert, als die Frage nach dem Regierungspersonal des künftigen US-Präsidenten Donald Trump. Das von ihm berufene Übergangsteam diskutiert und streitet momentan um die personelle Besetzung zahlreicher Regierungsämter. Den Vorsitz dieses Teams hat derzeit Vizepräsident Mike Pence inne, der vor einigen Tagen Chris Christie in dieser Position ablöste. Jeden Tag werden von verschiedenen Seiten und in den Medien neue Namen genannt oder bekannte Namen in neuer Funktion gesehen. Es ist schwierig einen Überblick zu behalten. Denn viel mehr als Gerüchte, bekannte Verbindungen, frühere Aussagen oder die Teilnahme an gemeinsamen Treffen kann zu einer Einschätzung aktuell noch nicht herangezogen werden. Lediglich zwei Personalien hat Trump bereits bekannt gegeben. Reince Priebus wird Stabschef und Steve Bannon soll einer der wichtigsten Berater im Weißen Haus werden.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick, wer aktuell im Gespräch sein soll. Um die Namensliste nicht ins Endlose wachsen zu lassen, habe ich mich bei der Darstellung auf die wichtigsten Posten im Weißen Haus sowie die einflussreichsten Ministerien beschränkt. Sobald das Kabinett vollständig ist oder die Namensliste sich deutlich reduziert hat, werde ich auch alle anderen Posten mit aufführen. Neue Namen, die dazukommen und welche, die wieder verschwinden, derzeit wird eben viel spekuliert.
Während die Mitarbeiter im Weißen Haus durch Trump einfach benannt werden können, müssen die Minister durch den US-Senat bestätigt werden.
Die Tabelle aktualisiere ich täglich.

UPDATE: 13.12.2016, 09:00 Uhr
Letzte Veränderung:
Rex Tillerson für das Amt des Außenministers nominiert.

Mitarbeiter im
Weißen Haus
Bestätigt Im Gespräch Funktion, politische Ausrichtung
Chief of Staff
Stabschef
Reince Priebus (44)

Vorsitzender des Republican National Committee, gute Beziehungen ins republikanische Establishment und loyaler Unterstützer Trumps im Wahlkampf. Priebus pflegt ein sehr gutes Verhältnis zu Paul Ryan, dem Sprecher des Repräsentantenhauses.
National Security Advisor
(Nationaler Sicherheitsberater)

Michael Flynn
(57)

Ehemaliger Lieutenant General der US Army.
Ex-Direktor der Defense Intelligence Agency.
Registrierter Demokrat.
Communications Director
(Medienstrategie, Redenschreiber)


Jason Miller Berater und Kommunikationsstratege in Trumps Wahlkampfteam
Press Secretary
(Pressesprecher)


Jason Miller Berater und Kommunikationsstratege in Trumps Wahlkampfteam




Sean Spicer Republikanischer Polit-Stratege und ehemaliger Kommunikationschef des RNC.




Laura Ingraham (53) Konservative Radio- und Fernsehmoderatorin
Senior advisers
(Berater)
Stephen „Steve“ Bannon (62)

Bis Sommer 2016 verantwortlich für die rechts-konservative Nachrichtenseite Breitbart News, danach Berater in Trumps Wahlkampfteam. Wird der Alt-Right-Bewegung zugeordnet.




Corey Lewandowski (43) Rechts-konservativer Politikberater und erster Wahlkampfleiter Trumps.




Paul Manafort (67) Konservativer Politberater und Lobbyist, war bereits bis Sommer 2016 für Trump tätig.




Kellyanne Conway (52) Ab Sommer 2016 Wahlkampfmanagerin Trumps und Meinungsforscherin




Jared Kushner (35) Schwiegersohn Trumps, Ehemann von Ivanka Trump. Kushner zählte bereits während des Wahlkampfs zum Beraterteam des künftigen Präsidenten. Nach verschiedenen Medienberichten soll Kushner für Verwerfungen im Übergangsteam Trumps verantwortlich sein. Chris Christie ermittelte 2005 als Staatsanwalt in New Jersey erfolgreich gegen Kushners Vater, der wegen Steuerhinterziehung zwei Jahre ins Gefängnis musste. Jared Kushner übernahm daraufhin das Unternehmen des Immobilienhändlers.




Angehörige aus Trumps Familienkreis: z. B. Donald Junior Trump, Ivanka Trump

Ministerposten Bestätigt Im Gespräch Funktion und politische Ausrichtung
Secretary of State
(Außenministerium)
nominiert:
Rex Tillerson (64)


Präsident des Erdölkonzerns ExxonMobil. Kritisierte infolge der Krim-Annexion die Sanktionen gegen Russland, da sie für sein Unternehmen invenstitionsgefährdend seien.



John Bolton (68) US-Botschafter bei den Vereinten Nationen von 2005 bis 2006. Gilt als scharfer Kritiker der UN und des Atom-Deals mit dem Iran.



Mitt Romney
(69)
Früherer Gouverneur von Massachussetts. Gemäßigter Republikaner, der 2012 die Präsidentschaftswahl gegen Barack Obama verlor.



Newt Gingrich (73) Konservativer, früherer GOP-Kongressabgeordneter aus Georgia und Ex-Sprecher der Repräsentantenhauses, führende Rolle in Amtsenthebungsverfahren gegen Bill Clinton. Gingrich selbst erklärte kürzlich, nicht für den Posten des Außenministers zur Verfügung zu stehen.



Stanley McChrystal (62) Früherer General der US Army, 2009 bis 2010 Kommandeur der ISAF in Afghanistan.



David Petraeus (64) Ehemaliger CIA-Direktor und 4-Sterne-General. 



Richard Armitage (71) Vizeaußenminister unter George W. Bush, trat mit Colin Powell im Jahr 2005 zurück. Berater Ronald Reagans.



Rudy Giuliani (72) Ex-Bürgermeister von New York City und Unterstützer in Trumps Wahlkampf. Sicherheitspolitischer Hardliner.



Richard N. Haass (65) Erfahrener US-Diplomat und Vorsitzender des Rates für auswärtige Beziehungen.



Henry Paulson (70) Früherer Chef von Goldman Sachs. Unter Bush Finanzminister (2006-2009)



Bob Corker (64) GOP-Senator aus Tennessee
Secretary of Defense
(Verteidigung)
nominiert:
James N. Mattis
(66)


Ehemaliger General des US Marine Corps. 




Michael Flynn (57) Ehemaliger Lieutenant General der US Army, Ex-Direktor der Defense Intelligence Agency




Jon Kyl (74) Ehemaliger Senator aus Arizona.




Stephen Hadley (69) War unter George W. Bush von 2005-2008 Nationaler Sicherheitsberater




Tom Cotton (39) Senator aus Arkansas, bis 2013 GOP-Abgeordneter im Repräsentantenhaus.




Duncan Hunter (39) Rechts-konservativer Kalifornischer GOP-Abgeordneter im Repräsentantenhaus, war einer der ersten Congressmen, die Trump unterstützten. War Mitglied der US Marine Corps.
Secretary of Homeland Security
(Heimatschutz, Innere Sicherheit)
nominiert:
John Kelly (66)

Ehemaliger General der US Marine Corps.




Michael McCaul (54) GOP-Kongressabgeordneter aus Texas, Vorsitzender des Ausschusses für Innere Sicherheit im Repräsentantenhaus.




Chris Christie (54) Gouverneur von New Jersey, gilt als einer der wenigen moderaten Republikaner mit Nähe zu Donald Trump. Leitet ein Team, das den Übergang Trumps ins Weiße Haus und die Besetzung der Posten organisieren soll. War Kandidat in den Vorwahlen 2016. Nach seinem Rückzug unterstützte er als einer der ersten prominenten Republikaner Donald Trump. Steht aktuell wegen der „Bridgegate“-Affäre unter Druck.




Joe Arpaio (84) Polarisierender Sheriff aus Arizona. Nennt sich selbst den „härtesten Sheriff Amerikas“.




Michael Flynn (57) Ehemaliger Lieutenant General der US Army, Ex-Direktor der Defense Intelligence Agency




David A. Clarke Jr. (60) Rechtskonservativer Sheriff aus Milwaukee County in Wisconsin. Gehört formal den Demokraten an, vertritt aber republikanische Positionen. Kritiker der Black Lives Matter Bewegung, wird von der Waffenlobby NRA unterstützt.
Attorney General
(Justiz und Generalbundesanwalt)
nominiert:
Jeff Sessions (69)

Senator aus Alabama, erzkonservativ. War Bundesstaatsanwalt und Attorney General von Alabama.




Ted Cruz (45) Schärfster Konkurrent Trumps in den Vorwahlen. (Trump nannte Cruz „Lyin' Ted) Der Senator und Anwalt aus Texas verweigerte Trump zunächst die Unterstützung, lenkte aber im Laufe des Wahlkampfes ein. Cruz ist ein religiös-konservativer Vertreter der Tea-Party-Bewegung.




Rudy Giuliani (72) Ex-Bürgermeister von New York City und Unterstützer in Trumps Wahlkampf. Sicherheitspolitischer Hardliner.


Chris Christie (54) Gouverneur von New Jersey, gilt als einer der wenigen moderaten Republikaner mit Nähe zu Donald Trump. Leitet ein Team, das den Übergang Trumps ins Weiße Haus und die Besetzung der Posten organisieren soll. War Kandidat in den Vorwahlen 2016. Nach seinem Rückzug unterstützte er als einer der ersten prominenten Republikaner Donald Trump. Steht aktuell wegen der „Bridgegate“-Affäre unter Druck.
Secretary of the Treasury
(Finanzen)
nominiert:
Steven Mnuchin (53)

Investmentbanker von Goldman Sachs und Investor in Filmbranche




Ben Bernanke (62) Früherer Vorsitzender der US-Notenbank.




Tim Pawlenty (55) Ehemaliger Gouverneur von Minnesota.




Jeb Hensarling (59) Texanischer GOP-Abgeordneter im Repräsentantenhaus, Vorsitzender des Finanzausschusses




Jamie Dimon (60) Vorsitzender von JPMorgan Chase




Carl Icahn (80) Investor und Multi-Milliardär, gilt als einer der reichsten Menschen der Welt.
Secretary of Commerce
(Wirtschaft/ Handel)
nominiert:
Wilbur Ross (78)

Milliardenschwerer Investor aus New Jersey




Lewis Eisenberg RNC Finanzvorstand, ehemals Goldman Sachs, Hedgefond-Manager




Peter Thiel (49) Millardenschwerer Investor und Mitgründer von PayPal, libertäre Ausrichtung. Unterstützte finanziell die Tea-Party-Bewegung und Kandidatur Ron Pauls im Jahr 2008. Spendete für Trumps Wahlkampf 1,25 Mio US-Dollar.




Dan DiMicco (66) Geschäftsmann aus North Carolina, war Berater Trumps in Handelsfragen.




Linda McMahon (68) Frühere Co-Vorsitzende von World Wrestling Entertainment (1980-2009). Unterlag zweimal bei der Wahl zum US-Senat im Bundesstaat Connecticut.




Mike Huckabee (61) Christlich-konservativer ehemaliger Gouverneur von Arkansas. War 2008 und 2016 in den Vorwahlen zur Nominierung der Republikaner unterlegen.
Secretary of Education
(Bildung)
nominiert:
Betsy DeVos (58)


Ehemalige Vorsitzende der Republikaner in Michigan. Vorsitzende der American Federation for Children. Befürworterin von "charter schools", also (teil-)privatisierte Schulen.




Williamson Evers (68) Berater von Gerorge W. Bush und John McCain, gehört dem Übergangsteam Trumps an und ist verantwortlich für Bildungsfragen.
Secretary of Health and Human Services
(Gesundheit)
nominiert
Tom Price (62)

Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus für den Bundesstaat Georgia. Entschiedener Gegner der Gesundheitsreform Obamacare. Betrieb eine eigene Klinik und ist studierter Arzt




Mike Huckabee (61) Christlich-konservativer ehemaliger Gouverneur von Arkansas. War 2008 und 2016 in den Vorwahlen zur Nominierung der Republikaner unterlegen.




Bobby Jindal (45) Ehemaliger Gouverneur von Louisiana sowie GOP-Abgeordneter im Repräsentantenhaus für Louisiana. Der konservative Politiker bewarb sich 2016 ebenfalls um die Kandidatur der Republikaner zur Präsidentschaftswahl, war aber von Beginn an chancenlos.
Director of National Intelligence – CIA-Director
nominiert:
Mike Pompeo (52)

GOP-Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus für den Bundesstaat Kansas. Steht der Tea-Party-Bewegung nahe. Warf dem Vorsitzenden des Bengasi-Ausschusses vor, ein mögliches Fehlverhalten Hillary Clintons nicht intensiv genug ausermittelt zu haben.




Rudy Giuliani (72) Ex-Bürgermeister von New York City und Unterstützer in Trumps Wahlkampf. Sicherheitspolitischer Hardliner.




Frances Townsend (54) Beraterin im Heimatschutzministerium unter George W. Bush (2004-2008).




Ronald Burgess (64) Ehemaliger Lieutenant General der US-Army. Hatte dieses Amt bereits unter George W. Bush inne (2005-2007).
US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen nominiert:
Nikki Haley (44)

Gouverneurin von South Carolina. Innerparteiliche Kritikerin Trumps. Sprach sich bei den Vorwahlen zunächst für Marco Rubio, später für Ted Cruz aus. Steht der Tea-Party-Bewegung nahe.


Quellen: CNN, New York Times, Washington Post, FOX News, Wikipedia