Donald Trump: Eure Meinung zur Arbeit des US-Präsidenten

Dienstag, 13. September 2016

Electoral Map - Prognose auf Basis aktueller Umfragen

Nur Prognose auf Basis der letzten Umfragen. Aktuelle Zwischenstände findet Ihr im Liveticker.


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Die Electoral Map stellt eine Prognose auf Basis der aktuellen durchschnittlichen Umfragen und meiner persönlichen Einschätzungen dar. Die dunkelblauen und dunkelroten Staaten rechne ich aktuell sicher einem der beiden Lager zu. Die hellfarbigen weisen grundsätzlich aktuell eine Tendenz (3,5 - 7% Vorsprung) in eine Richtung auf und die grauen Staaten sind derzeit die zu erwartenden heißt umkämpften Battleground States (unter 3,5% Abstand). Auf der Seite 270toWin.com könnt Ihr auch Eure eigene Prognose erstellen und testen, welche Auswirkungen einzelne Verschiebungen haben.


270 Wahlmännerstimmen erforderlich


Die Wahlen finden in allen Bundesstaaten statt und werden dort auch einzeln ausgezählt und gewertet. Die Wählerinnen und Wähler können dann direkt für ihre Kandidatin oder ihren Kandidaten abstimmen. Formal werden aber die Wahlmänner für das Electoral College gewählt. Am Ende kommt es darauf an, wer für das Electoral College genügend Wahlmännerstimmen gewonnen hat. Das Electoral College ist das Gremium, das letztlich den oder die neue(n) Präsidenten/in wählen wird. Es befinden sich 538 Electors darin. Wer 270 Wahlmännerstimmen holt, wird ins Weiße Haus einziehen können. Die Wahlmänner (electors) werden in den einzelnen Bundesstaaten gewonnen. Pauschal kann man sagen, je mehr Einwohner der Bundesstaat hat, desto mehr Wahlmännerstimmen sind dort auch zu vergeben. In Kalifornien gibt es z. B. 55 Wahlmännerstimmen in Wyoming sind es dagegen nur 3. Eine Ausnahme machen die Bundesstaaten Nebraska und Maine. Hier wird das Verfahren "Splitting the votes" angewendet. In Maine z. B. gehen von den vier Wahlmännerstimmen zwei an den Kandidaten mit den meisten Stimmen im gesamten Bundesstaat. Die anderen beiden Stimmen werden jeweils an den Sieger der beiden Districts vergeben. So kann es also sein, dass 3 Stimmen an den Gesamtsieger gehen und 1 Stimme an den Zweitplatzierten, sofern dieser in einem District die Mehrheit hat. In Nebraska wird genauso verfahren (mit drei Districts).

The Winner takes All - auch die Swing States


Die entscheidende Regel lautet: The Winner takes All! Das bedeutet, dass die Wahlmännerstimmen nicht anteilig nach erlangten Stimmen vergeben werden, sondern komplett an den Sieger gehen, unabhängig davon, wie groß der Vorsprung ist. Einer besonderen Bedeutung kommen dabei den sogenannten Swing States zu. Dabei handelt es sich um Bundesstaaten, die entweder traditionell einen engen Wahlausgang erwarten können oder aber aufgrund besonderer Kandidatenkonstellationen oder Ereignisse in diesem Jahr unerwartet schwer vorherzusagen sind.
Dieses System führt z. B. dazu, dass z. B. Kalifornien kaum Schauplatz des Wahlkampfes werden wird. Zur Erinnerung: Der Golden State ist zwar mit 55 Wahlmännerstimmen der "wertvollste" Bundesstaat, da hier die Demokraten jedoch eine ihrer absoluten Hochburgen haben, ist ein Sieg der Republikaner so unrealistisch, dass es sich kaum lohnt, hier Zeit und Geld zu investieren. Lediglich Wahlkampfautritte zum Einholen von Spendengeldern sind in dem wohlhabenden Kalifornien wahrscheinlich. Andersherum ist es z. B. in Texas, mit 38 Wahlmännern zweitgrößter Bundesstaat, geht der Lone Star State in der Regel an die Republikaner.
Der Wahlkampf wird sich also auf die Swing States, oder auch Battleground States genannt, konzentrieren. Aktuell sind 2016 in acht Bundesstaaten sehr enge Wahlausgänge zu erwarten. Das sind (in Klammern die Wahlmännerstimmen) Florida (29), Ohio (20), Pennsylvania (20) North Carolina (15), Arizona (11), Colorado (9), Nevada (6) und New Hampshire (4). Darüberhinaus gibt es noch weitere drei Bundesstaaten, die aktuell eher zu den Demokraten tendieren, aber durchaus ins Visier Donald Trumps geraten werden, da ihm hier Überraschungen gelingen könnten. Dabei handelt es sich um Michigan (16), Virginia (13), Wisconsin (10). Hillary Clinton könnte dagegen in den republikanischen geprägten Georgia (16) und Iowa (6) angreifen. Zu den aktuellen Umfragewerten aus den Swing States.

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