Joe Donnelly, Demokrat

Zuvor hatte Donnelly seinen Bundesstaat sechs Jahre im US-Repräsentantenhaus vertreten.
Obwohl sich Donnelly wegen seines Abstimmungsverhaltens im Senat nicht immer nur Freunde bei den Demokraten gemacht hatte, dürfte er sich deren Unterstützung bei den diesjährigen Kongresswahlen gewiss sein. Zu wichtig ist der demokratische Sitz Indianas im US-Senat.
Mike Braun, Republikaner
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By EditChamp67, CC BY-SA 4.0 |
Der 64-jährige Geschäftsmann Mike Braun gilt als politisch eher unerfahren. Er war einige Jahre als Vertreter des Repräsentantenhaus in Indiana tätig, ehe er sich 2017 für eine Kandidatur für den US-Senat entschied. Etwas überraschend setzte er sich dann auch tatsächlich gegen die beiden bereits im US-Repräsentantenhaus vertretenen Kongressabgeordneten Luke Messer und Todd Rokita durch.
Mike Braun ist nicht dem Establishment der Republikaner zuzuordnen und wird versuchen, mit einem ökonomisch geprägten Programm, auch die Trump-Wähler Indianas abzuholen und zu mobilisieren, während einige Trump-kritische Establishment-Republikaner eher auch zum konservativen Demokraten Donnelly tendieren könnten.
Diese die Parteigrenzen durchbrechende Ausgangslage macht es schwierig, den Wahlausgang zu prognostizieren. Die Umfragen schwankten recht stark im vergangenen halben Jahr. Es liegen zwei relativ aktuelle Umfragen vor. In einer führt Braun mit 2%, in der zweiten liegt der Amtsinhaber Donnelly mit 6% vorne.
Den aktuellen Umfragestand zu diesem und den weiteren Wahlen zum US-Senat habe ich Euch hier aufbereitet.
Bei der Präsidentschaftswahl 2016 gewann Donald Trump in Indiana mit knapp 20 % Vorsprung gegen Hillary Clinton.
Den zweiten Sitz Indianas im US-Senat hatte der Republikaner Todd Young 2016 mit rund 10% Vorsprung gewonnen. Dieser Sitz steht bei den diesjährigen Midterm Elections nicht zur Wahl.
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